Behaglichkeit: - Was ist das? - Wie ist das zu realisieren?
Nachfolgend sind einzelne Faktoren beschrieben, die zur Behaglichkeit beitragen

Licht

Für die Helligkeit im Raum sind neben dem Lichtstrom bzw. der Lichtstärke auch die Reflexionsverhältnisse (helles Holz) der Umfassungsflächen und der Einrichtungsgegenstände maßgebend.

Die Güte der Beleuchtung hängt ab von:

- Beleuchtungsniveau - Bspl. sonniger Tag im Freien (high noon) E=100.000lx, bedeckter Himmel Winter 5.000lx, Vollmondnacht 0,25lx - Erforderliche Beleuchtungsstärke min. 100lx - max. 2000 lx (OP-Saal) - In stimmungsbetonten Räumen ca. 100 - 200 lx
Leuchtdichteverteilung - Lichtrichtung und Schattierung - Begrenzung der Blendung - Lichtfarbe und Farbwiedergabe - Warmweißes Licht mit hohem Rotanteil wirkt gemütlich und stimmungsbetont, auch bei geringen Beleuchtungsstärken noch angenehm - Tageslicht weißes Licht mit hohem Blaulichtanteil entspricht etwa dem natürlichem Tageslicht bei bedecktem Himmel, schafft sachliche stimulierende Atmosphäre, bei niedrigen Beleuchtungsstärken unangenehm und kalt - Neutralweißes Licht ist Kombination aus beidem, am häufigsten verwendet

Strom

Viele Leute sprechen vom Elektrosmog eine gute Lösung für diejenigen, die darunter leiden sind verschiedene Beplankungen in der Holzrahmenbauweise.
Umgebung - Jeder will im grünen sitzen!
Zitat von Zille (1920 Hinterhof Großstadt Kasernenmietshaus): "Lieschen, jipp mal 'n Blumtopp raus und stelln de Fensterbank. Mutter will ooch 'n bischen in Jrüne sitzen."

Ausrichtung des Hauses

Einflußfaktoren sind - Autobahn, Flughafen, Bundesstraße, kleines Dorf Lärm
Der Geräuschpegel
Wahrgenommener Lärm hängt ab von Lautstärke und Frequenz ð Dämpfung durch Schallschutz der Bauteile

Thermische Behaglichkeit

Die Thermische Behaglichkeit ist gegeben, wenn der Mensch Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftbewegung und Wärmestrahlung in seiner Umgebung optimal empfindet und weder wärmere noch kältere, weder trockenere noch feuchtere Raumluft wünscht." (DIN 1946 T2)

Wände

Warme Oberflächen werden durch hohe Dämmung und warme Baustoffe erreicht.

Dach

Der sommerliche Wärmeschutz oft nicht beachtet, die Folge davon ist, dass es im Sommer zu
Hitzestau in der Phasenverschiebung kommt(Dachgeschoss nachts zu warm).

Fenster

Das Fenster kann man an klassische Kältebrücke ansehen. Es läßt Sonne (Licht, Wärme) ins Haus, erwärmt den Fußboden (Fußwärme und Speicherung ist behaglich).
behaglichkeit